Tech-PR: Erst verstehen, dann kommunizieren
Gute Technologie-PR macht schweren Stoff leicht. Sie beginnt beim eigenen Verständnis fürs Thema, mit dem Wissen darüber, was dahintersteckt, wie Branchen und ihre Zielgruppen ticken und sprechen. Das verbindet man mit der Kommunikationsexpertise, wie man wen am besten erreicht. Zusammen ergibt das glaubwürdigen Content, der Menschen überzeugt – auch jene vom Fach.
In der Tech‑PR gilt eine einfache Wahrheit: Wer nicht versteht, kann nicht erklären. Und schon gar nicht erfolgreich kommunizieren. Steigt man als Content-Schaffende:r thematisch nicht durch, fehlt einem außerdem die Beurteilungskompetenz, ob stimmt, was dank KI stimmig klingt.
Hinzu kommt, dass viele Branchen, Konzerne und Marken ihre ganz eigene Sprache haben; sogar „Fachunterdialekte“ kommen vor. Von Automotive und Motorrad über Logistik bis hin zu Hard- und Software verwenden die Menschen eigene Vokabeln, Wordings und Codes. Unternehmensspezifische Abkürzungen sind großartige Beispiele dafür.
Wer da als Agenturkommunikator:in von außen ein paar Buzzwords aufschnappt und zusammenhanglos in die Bubble streut, bedient möglicherweise SEO, GEO und manches EGO. „Branchen-Credibility“ erntet man dafür nicht. Den echten „Spezialsprech“ sollte man im Blut und im aktiven Wortschatz haben. So viel zum einfachen Teil.
Danke fürs Gespräch? Wie Tech-PR durch Vorbereitung und Wissen überzeugt
Gerade bei Produktinnovationen und neuen Technologien gilt es also für Kommunikator:innen, selbst zu durchschauen, worum es geht. Nur das führt später zu Content, der interne Stakeholder genauso wie externe Fachredakteur:innen und Influencer:innen überzeugt.
Ein klares Bild vom Thema machen sich Content-Verantwortliche am besten schon vor dem ersten Recherchegespräch mit internen Inputgeber:innen – meistens sind das ja Ingenieur:innen und Entwickler:innen. Erfahrungsgemäß wittern sie zuverlässig, ob ihr Gegenüber vorbereitet und generell im Thema zuhause ist. Kommunikator:innen, für die nicht bei der Erfindung des Rads angesetzt werden muss, ernten entsprechend mehr Sympathien; und die besseren Infos.
Für uns Tech-PRler bedeutet das zunächst aber eigenständiges Hineinfuchsen in die neuen Thematiken, mit allen grauen Zellen und Recherchetools. Ausgezahlt haben sich diese Vorbereitungen immer. Wir finden sogar Spaß daran und lernen laufend dazu. So trainiert steigen wir außerdem viel leichter und schneller auch bei völlig neuen Themen und Tech-Branchen durch.
Tech-Geschichten von Whitepaper bis LinkedIn: Komplexität passend übersetzen
Im letzten Schritt muss man den jeweiligen Tech-Jargon übersetzen können, allen voran in Richtung der jeweiligen Zielgruppen und Plattformen. So erstellen wir –derselben Sorgfalt wie Fachjournalist:innen verpflichtet – aus dem gesammelten Input zum Beispiel ein schweres Whitepaper, ein leichtes Erklärvideo oder einen pointierten LinkedIn-Post. Dafür nutzen wir neben dem Technikwissen unser eigentliches Know-how: das für professionelle Kommunikation.
In der Tech-PR punkten Storytelling und Primärinhalte
Gutes Tech-Storytelling lässt Themen hervorstechen in der AI-Slop-Flut – und das beugt Shitstorms vor. Es geht um Content, der so komplex und korrekt ist, dass er die Gurus zufriedenstellt; aber auch so bekömmlich, dass er möglichst viele zum News-Konsum bewegt.
Machen wir uns nichts vor: Für Inhalte, die schlüssig klingen oder aussehen, ohne es zu sein, reicht künstliche Intelligenz heute vollkommen aus. Menschliche PR-Kompetenz dagegen bringt Tech-Content auf ein Level, das gefällt, auch den Menschen vom Fach.
Wir Wortwerker:innen sind da für Technologie-PR, die auf diese Weise ankommt: für die einzigartigen, autoritativen Primärinhalte, von denen sich Künstliche Intelligenzen und klassische Suchmaschinen bevorzugt ernähren. Insgeheim tun wir das gar nicht für GEO, SEO und Co., sondern für alle, die genauso technikbegeistert sind wie wir.