Motorrad-PR 2026: Was Community
und Medien wirklich wollen

Was ist bei der Motorrad-PR – für Bikes und für Roller – besonders zu beachten? Dazu haben wir haben Arnd von de Fenn, Kommunikationsprofi aus unserem Motorrad-Kompetenzteam, befragt.

Wo liegen für Dich aktuell die Herausforderungen bei der Motorrad-PR?

Wie in anderen PR-Bereichen hält einen auch bei Motorrädern die Vielfalt an Kanälen gut auf Trab, die bespielt werden wollen. Alle aktiven Player erwarten außerdem eine passende Mischung aus Technikinfo und Emotionen. Letztere sind beim Zweirad wichtig, dürfen aber nicht in reine „Kurven- und Powerprosa“ abrutschen. Zusätzlich müssen wir heute KI-Tools im Blick behalten, vor allem als Such- und Recherchefaktor.

Was wird von einem Spezialisten für Zweirad-PR erwartet?

Motorrad-PR ist Herzblut-Business. Die Community – ob Rennsport-Fan, Harley-Rider oder Roller-Freak – ist extrem gut vernetzt und erkennt Unauthentisches sofort. Gleiches gilt für die PR: Fachwissen ist Pflicht. Unsere Kompetenz als aktive Motorradfahrer ist daher der Schlüssel, um glaubhafte und nachhaltige Medienarbeit leisten zu können.

Arnd von de Fenn hat jahrzehntelange Erfahrung in der Motorrad-PR unserer Agentur – zu den Kunden zählen Hersteller ebenso wie Technologie-Lieferanten.

Was ist bei der Vergabe von Testfahrzeugen zu beachten?

Die größten Herausforderungen sind Erwartungsmanagement und Logistik. Testfahrzeuge sind nur begrenzt verfügbar, die Wünsche der Medienschaffenden oft umfassend. Daher ist Branchen-Knowhow essenziell: Wer gut planen will, muss wissen, was Redaktionen, Freelancer und Creators brauchen – idealerweise, bevor sie es selbst wissen. Gleichzeitig ändern sich Timings häufig oder schlechtes Wetter macht Shootings unmöglich. Ohne Improvisationstalent und Mikromanagement geht wenig. Umso schöner ist es, wenn am Ende ein neuer starker Testbericht oder ein tolles Video herauskommt und die Community begeistert!

Autor

Tanja Cukalac

Senior Beraterin Content & PR

E-mail: tanja.cukalac@wortwerkstatt.de

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