Beispiele für
Krisenkommunikation:
In jeder Situation
die Kontrolle behalten

Verschiedene Krisensituation betreffen ganz unterschiedliche Stakeholder. Daher gibt es keinen universellen Krisenkommunikationsplan. Wir stellen vier mögliche Szenarien vor.

Eine Krise ist eine Ausnahmesituation, die der Firma, den Mitarbeitenden, den Produkten, Ihren Standorten und der gesamten Reputation Ihres Unternehmens erheblichen Schaden zufügen kann. Egal, was der Anlass ist: Gehen Sie strukturiert vor, um gezielt auf die jeweiligen Rahmenbedingungen und Herausforderungen eingehen zu können.

Szenario 1: Produktrückrufe

Ihr Produkt erfüllt die anspruchsvollen Kriterien eines Crash-Tests nicht. Eine Produktcharge hält dem eigenen hohen Qualitätsstandard nicht Stand und muss zurückgerufen werden. Beide Fälle bedeuten für ein Unternehmen den Super-GAU – denn das Vertrauen der Kund:innen in die Marke schwindet.

Reagieren Sie nun schnell: Berufen Sie Ihren Krisenstab ein, um eine zielgerichtete Kommunikation an Presse und Kundschaft vorzubereiten. Der Schlüssel, um einen Imageschaden abzuwenden und das Vertrauen in die Marke oder das Produkt zurückzugewinnen, ist Offenheit und Transparenz. Zudem sollten Sie eine klare Faktenbasis schaffen, um möglichen Gerüchten oder einer falschen Darstellung entgegenzuwirken.

Firmenverkäufe und Werkschließungen bergen großes Krisenpotenzial, denn sie betreffen beunruhigte Mitarbeitende. In dieser Situation ist Ihre Führungsspitze gefragt: Die Art und Weise, wie sie mit der Situation umgeht, hat großen Einfluss auf das Geschehen – und kann entweder das Vertrauen in Ihr Unternehmen stärken oder es im schlimmsten Fall zerstören. Allem voran steht dabei eine Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die alle Stakeholder und deren Bedürfnisse adressieren. So erlangen Sie die Kontrolle über die Situation und können in den Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen zu treten.

Szenario 2: Firmenverkäufe & Werksschließungen

Szenario 3: Drohende Insolvenz

Eine drohende Insolvenz ist für alle Beteiligten die wohl schmerzlichste Krise, die es zu händeln gilt. Die Zielgruppe Ihrer begleitenden Kommunikationsmaßnahmen ist dabei groß – von den Mitarbeitenden, Partnern, Lieferanten und Kunden bis hin zu den Regionen oder Gemeinden, in denen Ihr Unternehmen ansässig ist. Vermeiden Sie nun Schnellschüsse und kommunizieren Sie so transparent wie möglich. Indem Sie der Presse gegenüber offen auftreten, beugen Sie Gerüchten und einer falschen Berichterstattung vor. Vergessen Sie dabei in keinem Fall die Mitarbeitenden, denn hier ist die Unsicherheit am größten: Informationen sollten sie aus erster Hand erfahren und auf keinen Fall aus den Medien – so schaffen Sie nicht zusätzlich zu der herausfordernden Situation auch noch böses Blut und Unverständnis.

Vom Brand auf dem Werksgelände mit Auswirkungen auf die Umwelt bis hin zum Virus-bedingten Shutdown aller Unternehmensaktivitäten – viele Krisen lassen sich selbst mit der besten Planung nicht voraussehen. In Ausnahmesituationen wie diesen ist es wichtig, dass Sie die Ruhe und den Überblick zu bewahren. Als erstes gilt es, einen Krisenplan aufzustellen, der Ihnen das Rüstzeug für den Notfall an die Hand gibt. Indem Sie einen Krisenstab bilden, der der gemeinsam zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen entwirft, schaffen Sie einen schnellen Informationsfluss. Ist der Sturm überstanden, sorgt eine Nachbereitung dafür, dass Ihr Unternehmen für den nächsten Ernstfall gewappnet ist.

Szenario 4: Unvorhergesehene Krisen

Unsere Leistungen für Sie im Überblick:

  • Beratung
  • Projektmanagement inkl. Übernahme der Projektleiterfunktion
  • Konzeption der Kommunikationsstrategie
  • Content-Erstellung für interne und externe Kommunikation
  • Organisation und Begleitung von Informationsveranstaltungen
  • Übernahme der Sprecherfunktion
  • Medienbetreuung
  • Mediencoaching

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